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Das Wort Opal erschien zum ersten Mal in der Sanskrit – Sprache des frühzeitlichen Indien als Upala , – was wertvoller Stein bedeutet. Opal war schon damals die Göttin und Königin der Edelsteine, denn nur Sie trug die leuchtendsten Farben alle miteinander und auf einmal.

Opale gibt es in verschiedensten Arten und weltweit an vielen Fundstellen. Man findet Opal ausser in Australien auch in Mexiko, Brasilien, Ethiopien, Honduras, Peru, Ungarn, Indonesien,  den USA und manchen anderen Ländern.

Es gibt ihn in einer Vielzahl von Ausprägungen und Gestalten, – vom fast farblosen Mineral bis hin zum höchst qualitativem Edelstein.

Mineralogisch gesehen ist Opal amorphe gehärtete Kieselsäure mit einem leichtem Anteil von Wasser in der Molekularstruktur. Aufgrund einer Lichtbeugung an den vielen unterschiedlichen Lagen von geordnetem Silikat-Oxyd können im Opal alle Spektralfarben erscheinen.

Fast 90% des Welt- Opalvorkommens in Edelsteinqualität kommt aus dem weiten Outback im Zentrum Australiens, – oder dem ‘Grossen Artesischem Becken’.
Dieses füllte sich über einen Zeitraum von Jahrmillionen gelegentlich mit Wasser und bot dadurch hervorragende Bedingungen für die Bildung von Silikat-Oxyd bzw Opal.

Drei Hauptarten von Opal werden in Australien geschürft:

Der Helle Opal aus Süd-Australien ist der am meisten bekannte Opal, mit der Stadt Coober Pedy als das Zentrum des Hellen bzw Weiss- oder Milch- Opals. Diese Opale werden meist in China geschliffen, verarbeitet und weltweit grossteils im Modeschmuck vertrieben.

Black Opal

Schwarz-Opal wird in New South Wales, im Südwesten des ‘Beckens’ gefunden. Durch das dunkle bis schwarze Muttergestein wirken die Farben im Opal besonders klar, stechend und tief. Die Gegend um Lightning

Ridge ist das Hauptfundgebiet für diesen Opal. Schwarz-Opal ist der Edelste aller Opale, für den im Weltmarkt höchste Karat-Preise gezahlt werden.

Black Opal

Boulder-Opal  findet man in vielen Minengebieten im Westen Queenslands. Das Wort Boulder  lässt sich nicht einfach übersetzen. Es besagt, dass das Muttergestein (der Boulder, bzw auch die Matrix genannt) von Opal durchsetzt, bzw mit dem Opal verbunden ist und somit Teil des Edelsteins bildet, bzw den Edelopal stabilisiert.

Black Opal

Matrix-Opal  kann jede Art von Edel-Opal enthalten, wie Crystal-/ Weiss-  oder Schwarz-Opal.
Nuss-Opale sind eine Untergruppe der Matrix-Opale.
Der Aufbau dieser Edelsteinen gleicht demjenigen einer Hülsenfrucht. Sie haben einen Kern, der mit edlem farbenfrohen Edel-Opal gefüllt sein kann.  Umgeben wird dieser von einigen Schichten/ Schalen Muttergesteins, welche eine aufregend lebendige OpalMatrix enthalten können, – reich an geheimnissvollen Mustern und Bildern.

Die Yowah- Nuss ist die berühmteste von allen Nuss-Opalen, und wird mittlerweile als Internationaler Designer-Edelstein gepriesen. Eine wahre Delikatesse unter den Gems!

Die Art und Weise wie manche dieser Opale aufgebaut sind, erinnert uns an eine Saat oder Nuss. Der Begriff Nuss-Opal kann allerdings für Naturfreunde und Sammler verwirrend sein, da es sich bei Yowah-Nuts nicht um fossilierte oder opalisierte Nüsse oder Ähnliches handelt. Es gab und gibt keinen Yowah-Nuss – Strauch oder Baum!

Boulder- und Nuss-Opale  werden normalerweise in freien Formen geschliffen und gestaltet. Je nachdem, wie der Edelopal in der Matrix sitzt, entscheidet der Schleifer darüber wieviel des Muttergesteins entfernt wird bevor er die Oberfläche poliert. Oft erscheinen erstaunliche Muster und leuchtedste Farben im bisweilen Limonit-, Jasper- oder Hämatit- haltigem Ton-Eisen Muttergestein. Das Ergebnis kann Opal–Kunst höchster Güte sein.

Von allen Edelsteinen weltweit hat nur der Boulder-Opal diese Vielfalt und einen schier unerschöpflichen Reichtum an Farbe.  In Verbindung mit den fantastischen Mustern und Bildern der Opal-Matrix können Boulder-Nuss-Opale erstaunlichste natürliche Kunstwerke darstellen.

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